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Editorial August/September 2017

Jesus sagte: „Du sollst den Herrn,
deinen Gott, lieben von ganzem Herzen,
von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.
Dies ist das höchste und wichtigste Gebot.“
(Matthäus 22, Zitat aus 5. Mose 6, 5)

Manche Dinge kann man nicht befehlen. Das wissen alle Eltern, die in Verzweiflung schon einmal formuliert haben: „Hab doch ein bisschen mehr Freude am Klavier üben!“ oder „Einen Löffel musst du essen. Es schmeckt dir bestimmt!“ So etwas hat noch nie funktioniert und man wundert sich über sich selbst, wenn man sich so etwas sagen hört.

Und Liebe, kann man Liebe befehlen? Kann man gar die Liebe zu Gott befehlen? Gott tut das im Alten Testament und Jesus wiederholt es hier. Doch es klingt absurd. Denn wer wollte schon geschäftsmäßig, gezwungen oder gar widerwillig geliebt werden? Gott jedenfalls sicher nicht.

Doch ist dieses Gebot nicht eher eine Liebeserklärung Gottes an uns? Bevor er hier etwas von uns fordert, zeigt er uns, wie wichtig wir ihm sind! Nicht wir müssen Gott lieben, um seine Liebe zu wecken, sondern er zeigt uns seine Liebe, um damit unsere Liebe zu wecken. Nicht nur ein bisschen oder aus frommer Gewohnheit, sondern ganz und entschlossen, exklusiv zugewandt und aufrichtig interessiert. Die einzig richtige Antwort auf die Liebe Gottes, die sich in Jesus zeigt, ist ihn wieder zu lieben.

Bin ich zu dieser vorbehaltlosen, normalen Reaktion noch fähig? Drängt es mich, Gott seine übergroße Liebe zurückzugeben – in Wort und Tat, in Gebet und Gehorsam, sonntags und werktags?

Manchmal ist meine Liebe zu Gott schwach. Nein, eigentlich steht sie an jedem einzelnen Tag in Gefahr weniger zu werden statt mehr. Was habe ich da schon alles – Aktivismus, Gebetstagebuch, Lobpreiskonzerte, für mich beten lassen und so weiter. Ich habe entdeckt, dass es dagegen nur eine Medizin gibt – und das ist auf Jesus zu sehen! Sein Leben anzuschauen, seine Worte zu hören, über seine Wunder nachzudenken, das verändert mich! Wenn ich sehe, wie er mit durchschnittlichen, schwachen Menschen umgeht, wie ich es bin, dann bewegt mich das. Und wenn ich sehe, dass er für sie sein Leben gab, dann möchte ich ihn zurücklieben! Dann schmerzt es mich, dass ich ihm nicht mehr geben kann, dann drängt es mich, seine Liebe mit meiner Liebe zu beantworten!

„Lasst uns ihn lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.“ (1. Johannes 4, 19)

Christian Pestel

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Gottesdienste: (Fast) immer sonntags um 10 Uhr

Editorial

„Jesus sagte: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. Dies ist das höchste und wichtigste Gebot.“ (Matthäus 22, Zitat aus 5. Mose 6, 5)

Manche Dinge kann man nicht befehlen. Das wissen alle Eltern, die in Verzweiflung schon einmal formuliert haben: „Hab doch ein bisschen mehr Freude am Klavier üben!“ So etwas hat noch nie funktioniert und man wundert sich über sich selbst, wenn man sich so etwas sagen hört. Weiter...

Monatsspruch

„Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag
und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Groß und Klein.“
(Apg. 26, 22)

Kennt ihr diese Momente, in denen ihr einen Bibelvers hört oder lest und er euch direkt anspricht? Weiter...