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Das literarische Quartett IV

03.10.2018

„Erkenne dich selbst“ – sagten die alten Griechen. Doch wie soll das gehen, wo wir doch in unserer eigenen Haut stecken? Wie könnten wir die Blindheit für uns selbst überwinden?


Bücher…! Bücher können uns den Spiegel vorhalten! Einige beleuchten uns so treffend, dass wir in einem hellen Lichtkegel zu stehen scheinen. Nimmt man dann noch die Bibel dazu, kann ein packender Dialog entstehen. 


30.09.  „Die Maschine steht still“. E.M.Foster im Dialog mit Jesaja über das Internet und wie wir mit Gott das Leben zurückgewinnen, das er für uns gedacht hat (Jesaja 55,1-6).

 

21.10.    „Fahrenheit 451“. Ray Bradbury im Gespräch mit Amos über Medien, Pop-Kultur und den Hunger nach Gottes Wort. (Am 8,11-14; Jes. 55)

 

25.11. „Offenbarung“. Flannery O´Connor im Gespräch mit Jesus über fromme Arroganz der Religiösen und politisch Korrekten, und wie echte Demut entstehen kann (Lk 18,9-13; Mt 7,1-5).

 

Die Maschine steht still (1909)
In der Zukunft leben die Menschen unter der Erde, jeder in seiner eigenen Kammer - miteinander durch Bild, Ton und Rohrpost vernetzt. Eine weltweite Maschine versorgt sich mit allem. Sie lieben dieses Leben und haben das selbstständige Leben verlernt. Zuletzt bricht die Maschine zusammen und alle sterben, bis auf wenige, die noch oben gelebt haben.
- Das Internet - das Foster hier voraussieht – ist in vielerlei Hinsicht ein Segen. Doch welche Menschlichkeit und Fähigkeiten gehen uns dadurch gerade auch verloren? 
- Was für Hilfen im „digitalen Zeitalter“ gibt uns die Bibel? Wie können wir leben, ohne in digitale Parallelwelten abzugleiten?

 

Fahrenheit 451 (1953)
Die Zeit von Guy Morgan hat Kultur und Bücher hinter sich gelassen. Guy ist Feuerwehrmann und hat als solcher die Aufgabe, Bücher zu verbrennen. Guy ist unglücklich und entdeckt die Kraft der Bücher. Damit wird er kriminell und muss fliehen. Zuletzt lernt er andere kennen, die Bücher verinnerlicht haben und aus ihrer Kraft leben.
- Hat die Bibel für uns noch Bindekraft, dass sich aus ihr unser Glaubensleben speist? Ist der christliche Glaube noch ein Bildungsprogramm, wie es Reformation und Pietismus waren?

 

Offenbarung  (1956)
Mrs. Turpin ist ganz beseelt von ihrem eigenen Gut-Sein und Glauben. Sie beurteilt jeden, sieht alle Fehler bei anderen und sieht sich selbst als von Gott gesegnet an. Ein Mädchen, das sie beobachtet, schaut tiefer, wirft ihr ein Buch an den Kopf und schreit: „Geh wieder in die Hölle, du Warzenschwein, aus der du gekommen bist.“ Mrs. Turpin nimmt das als eine Offenbarung Gottes an sie und überdenkt ihre Haltung. 
- Wie kommt so eine Selbstgerechtigkeit zustande? Kann auch der Glaube so etwas bewirken? 
- Rassismus und Diskriminierung werden heute durch „Politische Korrektheit“ unterdrückt. Doch reicht das? Wie lebt man das, was Jesus sagt: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!“?
 

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