Wenn ich einmal schwach werde

03.10.2018

Viele sagen heute: „Die Kirche ist in der Krise. Sie muss moderner werden und sich anpassen: Redet weniger von Jesus und mehr von sozialer Verantwortung! Weniger  von Sünde, mehr von Selbstannahme, weniger von Dogmen und mehr von Liebe.“ 
Daran ist viel Wahres. Und in meinen starken Zeiten finde ich darin viel Gutes. Doch wenn ich einmal schwach werde, dann bitte ich dich, tue mir diesen einen Gefallen:
Wenn ich in Schuld falle, wenn ich mich selbst anklage, dann erzähle mir bitte nichts von den Umständen oder was ich sonst alles geleistet hätte! Erzähle mir von Jesus, der gekommen ist für gefallene Menschen, der sein Leben als Lösegeld gegeben hat, bei dem ich Versöhnung mit Gott finde. Bitte lass das dein Thema sein!
Wenn mich das Schicksal trifft, dann rede mit mir bitte nicht über Traumata oder Meditation. Sprich mit mir lieber über Jesus, dass er meine Tränen zählt und mich in meiner Not trägt. Und wenn ich das im Schmerz abwehre, dann halte das aus und erzähle mir, dass er auch dein Halt ist. Bitte bringe mir meinen Jesus wieder nahe! 
Wenn ich krank werde und Schmerz mich quält, sag mir bitte nicht, wie gut die Medizin sei, denn das hoffe ich doch selbst. Erzähle mir lieber, dass Jesus zu den Kranken gekommen ist, dass er selbst Leid und Schmerzen kennt. Hilf mir zu glauben, dass ich seine Nähe in meiner Not erfahren kann. Lass mich sehen, dass Jesus mich in meiner Krankheit besucht und er dich zu mir gesandt hat.
Und wenn es für mich ans Sterben geht – ich weiß, der Tag wird kommen – dann lass bitte keine Klangtherapeutin zu mir oder einen, der von Engeln erzählt. Vergewissere mich bitte, dass ich zu Jesus gehöre und mich nichts aus seiner Hand reißen kann. Sing mir Lieder von Jesus und sag mir, dass ich ewig bei ihm leben werde.“
Ich weiß, was du sagen willst: Der Wunsch sei extrem, und er missachte all die anderen, guten Hilfen. Darüber lass uns heute gerne reden. Aber wenn es mich trifft, so verwickele mich bitte nicht in Diskussionen, sondern komm mit Jesus zu mir. 
Und nein, ich habe keine bösen Vorahnungen! Doch gerade, weil heute alles einfach ist und gut, will ich festhalten, was in schweren Tagen mein Halt sein soll. Wann sonst sollte ich das klären, wenn nicht heute?
 

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