Hallo zurück

Nachdem ich schon seit März wieder zuhause bin und auch unterschiedlich wieder aufgetaucht bin, bin ich jetzt offiziell mit meinem Freiwilligendienst fertig. Deshalb möchte ich unbedingt die Möglichkeit nutzen und mich von ganzem Herzen für alle Unterstützung unserer Gemeinde bedanken!

Das letzte Jahr hatte ich mir anders vorgestellt, aber ich bin mir sicher, dass es jedem von uns so geht. Und auch wenn ich mit anderen Erwartungen in meinen Freiwilligendienst gestartet bin, bin ich doch um einige Erfahrungen reicher zurückgekehrt.

Die sieben Monate, die ich in Großbritannien verbracht habe, waren wirklich schön! Viele von euch haben meine Erlebnisse in meinen Rundbriefen mitverfolgt. Mit meiner Organisation CRiBS war ich in den Schulen des Viertels unterwegs, durfte Reli unterrichten, mit Mädchen über Emotionen quatschen und AGs mitgestalten. Im Dezember habe ich in 22 Schulen unser Weihnachtstheaterstück aufgeführt, in dem ich eine Gastwirtin mit französischem Akzent - natürlich auf englisch - gespielt habe!

Die Aufgaben in meiner Kirchengemeinde in London haben mich echt herausgefordert: Die Jugendlichen und Kinder, mit denen ich dort gearbeitet habe, hatten es oft zuhause nicht so leicht und für mich, eine achtzehnjährige Frau, die gerade mal für ein Jahr mithilft, war es schwierig als Autoritätsperson akzeptiert zu werden. Die Arbeit dort hat mir aber umso mehr vor Augen geführt, was ich ja irgendwie wusste: Es ist echt krass, wie viel von unserem Leben und unserer Bildung allein davon abhängt, aus was für einem Elternhaus oder aus was für einer Gegend wir kommen. Da habe ich noch mehr Lust bekommen, Soziale Arbeit zu studieren!

So eine abrupte Ausreise ist natürlich eigentlich nicht das, was man sich für das Ende seines Auslandjahres wünscht. An einem Mittwoch bekam ich die Information, dass das Ministerium, das für uns Freiwillig*innen zuständig ist, alle nach Deutschland zurückholt und am Freitag bin ich nach Hause geflogen. Trotzdem konnte ich erleben, wie ich in der ganzen Unsicherheit und der Abschiedsstimmung statt hektisch zu werden, relativ ruhig bleiben konnte. Irgendwie war ich mir absolut sicher, dass mein Gott mich heil nachhause bringen wird. Und was ich tatsächlich wieder mal lernen durfte ist, dass er mich in der Hand hält und auf mich aufpasst! Dafür bin ich richtig dankbar!!!

Ende August gab es ein Wiedersehen mit meiner liebsten Seminargruppe von Global Volunteer Services und wir hatten wieder eine so schöne Zeit mit ganz viel Austausch! Bei der GVS habe ich mich echt super wohl und gut aufgehoben gefühlt – besonders unter den krassen Umständen tat es gut zu wissen, dass ich immer Ansprechpersonen habe, die sich gerne um mich kümmern!

Tja, und damit war dann mein Freiwilligendienst auch tatsächlich vorbei! Das fühlt sich ganz schön verrückt an und gleichzeitig geht einfach auch das nächste Kapitel los: Im November fange ich an, in Darmstadt Soziale Arbeit zu studieren und ich bin super gespannt, ein bisschen nervös und vor allem voller Vorfreude!

Euch bin ich so dankbar, für eure Unterstützung, eure Gedanken, eure Nachfragen und euer Gebet! Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass ihr Teil meines aufregenden Freiwilligendienstes wart!

Danke!

Herzlichste Grüße Fiona Joy

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