Durch Träume und Visionen

In den letzten Jahren hört man immer öfter davon, dass Muslime durch Träume und Visionen zum Glauben kommen. Hier ist eine wirklich erstaunliche Geschichte:


Eine vielleicht überflüssige Einleitung


Im Rahmen meiner Arbeit bei Operation World lese und erfasse ich zurzeit jeden Tag ein Dutzend oder mehr Missionsberichte, und ich habe es gelernt, mit spektakulären Geschichten ein bisschen vorsichtig zu sein. Es war für mich ein langer Lernprozess zu begreifen, dass es tatsächlich gläubige Christen, Gemeinden und Werke gibt, die offenbar der ehrlichen Überzeugung sind, dass es Gott ehrt, wenn man eher nicht so spannende Geschichten und Erfolgszahlen ein wenig aufhübscht und ausschmückt. Wir würden das dagegen selbstverständlich als Lügen bezeichnen, die Gott Unehre machen. Dieser Bericht aus Joel News vom 19. Mai 2021 stammt von „Every Home for Christ“ (in Deutschland: “Aktion: In jedes Haus”), die sicher die gleiche Einstellung wie wir haben. Ich bin deshalb der Überzeugung, dass diese Geschichte genau so passiert ist wie hier geschildert:


Die Geschichte


Ein Mitarbeiter von "Every Home for Christ" ging in einer muslimischen Stadt mit etwa einer Million Einwohnern (den Namen erfahren wir aus Sicherheitsgründen nicht) von Tür zu Tür und verteilte christliche Literatur. Einige Menschen nahmen sein Angebot an, etwas über das Evangelium zu erfahren, andere nicht. In einem Haus sah sich ein junger Mann die Literatur an, und er nahm und zerriss sie. Er sagte: "Verschwinde - und komm nie wieder, sonst bringe ich dich um." Der Mitarbeiter war natürlich erschrocken, aber er setzte seine Runde fort und ging danach in seine Wohnung zurück.


Am nächsten Morgen sehr früh klopfte es heftig an seine Tür, und als er öffnete, stand da der besagte junge Mann vom Vortag. Erschrocken dachte der Mitarbeiter daran, ob er von dem Mann wohl verfolgt worden war und dieser ihm jetzt etwas antun würde Aber stattdessen erzählte der junge Mann von seinem Erlebnis in der vergangenen Nacht: Er wurde plötzlich von einer Hand auf seiner Schulter heftig geschüttelt und aus dem Schlaf geschreckt. Da er allein lebte, dachte er an einen Eindringling und sprang er auf, um sich zu verteidigen, aber er sah niemanden. Vielmehr hörte er eine Stimme: "Du hast die Wahrheit zerrissen. Warum hast du mein Geschenk der Erlösung abgelehnt?"


Er antwortete: "Das habe ich nicht gewusst! Was soll ich jetzt tun?" Die Stimme sagte: "Geh zu dem Mann, der dir die Literatur angeboten hat, und lies sie." - "Ich weiß aber doch gar nicht, wo er ist", entgegnete der junge Mann. Da nannte ihm die Stimme die Adresse des Mitarbeiters, und sobald es hell war, machte der junge Mann sich auf den Weg. Er bekehrte sich, wurde von dem Mitarbeiter im Glauben unterrichtet, und jetzt hat er angefangen, selbst das Evangelium zu verkünden.


Dierk Evers


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