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Vertriebene und Flüchtlinge

68.500.000 Menschen (laut UNHCR) sind aus ihrer Heimat geflohen oder vertrieben:

 

•        40 Millionen sind an einen anderen Ort innerhalb ihres Heimatlandes geflohen

•        25,4 Millionen haben ihr Heimatland als Flüchtlinge verlassen

•        3,1 Millionen haben in einem anderen Land Asyl beantragt und argumentieren,

         dass sie niemals mehr zurückkehren können.

 

Von den gut 25 Millionen, die ihr Heimatland verlassen haben, stammen zwei Drittel aus nur fünf Ländern: Südsudan, Afghanistan, Syrien, Myanmar und Somalia. Somit würden Frieden und gute Regierungen in diesen fünf Ländern den größten Teil der weltweiten Flüchtlingskrise lösen.

 

85 % der Flüchtlinge leben in Entwicklungsländern. Die – selten dafür gelobten – weniger reichen oder armen Länder, die die meisten Flüchtlinge aufgenommen haben, sind die Türkei, Uganda, Pakistan, der Libanon und der Iran. Unter den reichen Ländern sind es die USA, Deutschland und Polen. Den höchsten Anteil von Flüchtlingen an der Gesamtbevölkerung hat wohl das kleine Aruba mit 17 %. Bei den größeren Staaten ist es der Libanon mit 12,5%.

 

Diese Menschen befinden sich in einer krisenhaften Lebenssituation, und sehr viele von ihnen kennen Jesus noch nicht. In Ländern mit vielen Christen ist es Aufgabe der Gemeinden vor Ort, in anderen Ländern die der Missionsgesellschaften, die Christen unter den Flüchtlingen zu unterstützen und seelsorgerlich zu begleiten und den Nicht-Christen das Evangelium zu bringen,

 

•        Lasst uns um Schutz für Leben und Würde der Vertriebenen und Flüchtlinge

         beten. Auf den Fluchtrouten lauern Ausbeutung, Verhaftung, Folter,

         Vergewaltigung, Unfallgefahren und vieles mehr.

•        Ein hoher Anteil and Flüchtlingen bedeutet meist Stress und Widerstand in den

         aufnehmenden Ländern. Betet mit, dass diese Länder eine faire Balance finden,

         was die Fürsorge für Flüchtlinge und für Einheimische in Not angeht.

•        Eine faire Aufteilung zwischen den Nationen würde den Druck auf die Aufnahmeländer verringern.

•        Internationale Zusammenarbeit könnte große Probleme lindern;

         betet bitte für Gerechtigkeit!

•        Der christliche Glaube hat schon oft unter Flüchtlingen und in Flüchtlingslagern

         Wurzeln geschlagen. Bitte betet für alle, die versuchen, den Flüchtlingen im

         Namen Christi zu dienen und dass Christus seine Gemeinde unter denen aufbaut,

         die alles verloren haben, damit aus den bösen Handlungen von Menschen Gutes

         entsteht.

 

Dierk Evers

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