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© 2018 Baptistengemeinde Weinheim

Wer sind wir?

An dieser Stellen möchten wir uns kurz vorstellen – damit Sie hier ein Bild von uns bekommen, verstehen können was uns wichtig ist und prägt, und was sich hinter „Baptistengemeinde Weinheim“ verbirgt.

Wir sind eine Freikirche im „Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland“ (K.d.ö.R). Und das bedeutet für uns:
 

  • Wir sind evangelisch,....

weil unsere theologischen Wurzeln in der Reformationszeit liegen und wir an die Gute Nachricht (Evangelium) von der Erlösung durch Jesus Christus glauben. Grundlage unseres Glaubens ist allein die Bibel.

  • Wir sind freikirchlich,....

weil uns der freiwillige, persönliche Glauben des Einzelnen besonders wichtig ist, sowie ein von uns selbst gestaltetes und verantwortetes Gemeindeleben. Die Gemeinde finanziert sich ausschließlich aus freiwilligen Spenden.

  • Wir sind Gemeinde,....

weil wir überzeugt sind, dass man nur gemeinsam glauben kann. Deshalb pflegen wir die Gemeinschaft untereinander, fördern die Gaben des Einzelnen und studieren gemeinsam die Bibel. Jeder ist eingeladen, so mit uns Gemeinde zu leben und zu bauen!

  • Wir sind in einem Gemeindebund....

mit anderen Gemeinden gleicher Prägung und sind dadurch Körperschaft des öffentlichen Rechtes. Sehr wichtig ist uns aber auch ein guter Kontakt zu den anderen Kirchengemeinden in Weinheim und wir arbeiten mit ihnen in der ACK Weinheim zusammen.

Vielleicht haben Sie Fragen zu unserer Geschichte. Dann schauen Sie doch mal hier vorbei.

Wenn Sie wissen möchten, wie unsere Gemeinde strukturiert ist, hilft Ihnen diese Information bestimmt weiter.

Sollte Ihnen das noch nicht reichen:

Wir haben für Sie außerdem noch eine "FAQ"-Seite eingerichtet, also eine Seite, die die häufig gestellten Fragen beantwortet.

Geschichte der Gemeinde

 

Die Weinheimer Baptistengemeinde kann man noch als relativ jung bezeichnen.

1981 wurde sie als Zweiggemeinde von Schriesheim gegründet. Weinheimer Geschwister, die bisher in den Nachbargemeinden wirkten, konnten nun den Gottesdienst in der Bergstrasse 19 besuchen und die wöchentlichen Angebote für alle Altersstufen wahrnehmen.


Besonders dank der missionarischen Ausstrahlung ihres ersten Pastors Andris Baltaks wuchs die Gemeinde in den ersten zehn Jahren auf 80 Mitglieder, das Durchschnittsalter betrug 32 Jahre. 1991 wird Weinheim als selbstständige Gemeinde im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden aufgenommen.


Waren die ersten 12 Jahre ihres Wirkens stark jugendlich geprägt, so galt es unter Pastor Stephan Hofmann die Glaubensgrundlage der Einzelnen zu festigen. Durch die „Gläsernen-" später „Wegweisenden –Gottesdienste" wird die Heilsbotschaft des Glaubens nach draußen zu den Menschen getragen und lebensnah und glaubwürdig auf den Alltag herunter gebrochen. Das neue, moderne Gemeindehaus in der Waidallee konnte 1996 eingeweiht werden und bot die Möglichkeiten, die Aktivitäten bedeutend auszuweiten. Spezielles Anliegen war und ist die Arbeit unter Kindern und Jugendlichen. Die Anstellung als Jugendreferent von Thomas Klöckner erwies sich als segensreich. Sein Nachfolger Ben Schmid führte die Arbeit erfolgreich fort, danach war Christian Bardtke als Jugendreferent angestellt.

Seit Oktober 2018 haben wir glücklicherweise Tabea Winarske als Jugendreferentin bei uns, die sich hier vorstellt.


Das enge, ökumenische Verantwortungsbewusstsein für unserere Stadt erlaubt gemeinsame Veranstaltungen – mit Evangelium und Verkündigung als wichtigste Basis. Seit Jahren findet im Juni ein „Weinheimer Kirchentag" im Schlosspark mit großer Resonanz statt.


Seit 2007 trägt Christian Pestel die pastorale Verantwortung. „Suchet der Stadt Bestes" ist weiterhin das Geleitwort einer lebendigen und lebensnahen Glaubensgemeinschaft, in der Jung und Alt gemeinsam nach Gottes Führung suchen. Zurzeit zählt die Gemeinde 150 Mitglieder.

Die Struktur der Gemeinde

 
Grundsätze

Was für Arbeitsgebiete gibt es in der Gemeinde?

In unserer Gemeinde gibt es einerseits verschiedene Angebote, andererseits muss sich z.B. auch jemand um das Gebäude und Grundstück oder die Finanzen oder die oft vorgeschriebenen Verwaltungsaufgaben kümmern, etc. Diese verschiedenen Arbeitsbereiche der Gemeinde tragen den Fachausdruck „Diakonate“. 

Wer arbeitet mit?

Als Freikirche (s. Artikel über Baptisten) ist es uns wichtig, dass wir Gemeinde als Gemeinschaft leben. Jede/r der/die zur Gemeinde gehört (sofern er/sie dazu z.B. gesundheitlich in der Lage ist) wirkt in irgendeiner Form mit und ist damit Gemeinde-Mitarbeiter – je nach Möglichkeiten, Fähigkeiten und Interessen. 

Wer darf was?

Wir sind der Überzeugung, dass es keine Aufgaben gibt, die nur bestimmten Menschen (z.B. ordinierten Geistlichen) vorbehalten sind. Nicht nur der Pastor predigt, tauft, teilt das Abendmahl aus etc., sondern dies machen auch andere Mitarbeiter der Gemeinde. 

Mitglieder, Freunde, Besucher, Kinder – was bedeutet das?

Nicht jeder, der regelmäßig in unsere Gemeinde kommt, will gleich offizielles Mitglied werden. Gerade Menschen, die bisher zu einer anderen Kirche gehörten, fällt der Wechsel manchmal ganz schön schwer. Wir drängen da auch nicht. Wer nun nicht mehr nur ab und zu als Besucher kommt, sondern regelmäßig an den Gottesdiensten und dem Gemeindeleben teilnimmt, mitarbeitet, mit finanziert etc., den bezeichnen wir als „Freund der Gemeinde“. Sie werden zunächst gar keinen Unterschied zwischen Mitgliedern und Freunden feststellen und auch langjährige Gemeindeleute wissen oft nicht auswendig, wer Mitglied und wer Freund ist, denn beide werden gleich behandelt - bis auf die Unterschiede, die das deutsche Vereins- und Körperschaftsrecht vorschreiben: Nur Mitglieder nehmen an den Wahlen teil oder übernehmen führende Leitungsaufgaben. Kinder haben einen besonderen Status, weil wir nichts von Kinder- oder gar Säuglingsmitgliedschaften halten und nur Jugendliche und Erwachsene als Mitglieder aufnehmen.  Aber selbstverständlich gehören unsere Kinder voll zur Gemeinde und werden ernst und wichtig genommen.
Wir haben übrigens, um eine Größenordnung zu nennen, zurzeit ca. 150 Mitglieder, 100 Freunde und 90 Kinder in unseren Listen.
 

Leitung und Entscheidungen

Die höchste Instanz

Das wichtigste Gremium und die letztlich entscheidende Instanz ist die „Gemeindestunde“, das ist die Versammlung der Mitglieder und Freunde, die ca. 5-mal im Jahr tagt und alle wichtigen Dinge berät und entscheidet. Abstimmen dürfen allerdings nur die offiziellen Mitglieder – das ist in Deutschland per Gesetz so vorgeschrieben.
Dieses Gremium wählt auch die Mitglieder der Gemeindeleitung:

Die Gemeindeleitung

Die Gemeindeleitung kümmert sich um die vielen Themen, die in der Gemeinde ständig anstehen. Wichtige Entscheidungen müssen allerdings immer von der Mitgliederversammlung (s. oben) bestätigt werden.
Die Gemeindeleitung besteht aus den beiden hauptamtlichen Mitarbeitern der Gemeinde, dem Pastor und dem Jungendreferent, sowie drei von der Mitgliederversammlung gewählten ehrenamtlichen Gemeindemitgliedern, Männern oder Frauen, die „Älteste“ genannt werden.
Formaler und offizieller Leiter der Gemeinde ist bei uns nie der Pastor, sondern immer einer der „Ältesten“ bzw., bei uns zur Zeit die drei ehrenamtlichen „Ältesten“ gemeinsam.

Der Pastor

Auch wenn wie oben beschrieben ein ehrenamtlicher Gemeindeleiter offizieller Leiter der Gemeinde ist, hat dennoch natürlich der Pastor eine sehr wichtige Position. Zum einen ist er hauptberuflich für die Gemeinde da, und nicht nur in der Freizeit wie die ehrenamtlichen Mitarbeiter, zum anderen hat er Theologie studiert und damit einen spürbaren Wissensvorsprung und zum dritten haben wir uns in der recht kurzen Geschichte unserer Gemeinde immer Persönlichkeiten ausgesucht, die Initiative haben, führen können, und die auch respektiert werden. Bei den meisten Gottesdiensten predigt der Pastor. Vor allem aber kümmert er sich ganz allgemein um die Belange der Gemeinde und ihrer Mitglieder und Freunde.


Übrigens, falls Ihnen so etwas auffällt: Wir haben in diesem Absatz die männliche Form (der Pastor) nur verwendet, weil wir hier die Situation in unserer Gemeinde beschreiben wollen und unser Pastor ein Mann ist. Natürlich gibt es auch Pastorinnen und auch wir können uns vorstellen, einmal eine Pastorin zu haben. In dem Fall wird dieser Abschnitt entsprechend umformuliert werden!

Die Jugendreferentin

Als weiteren hauptamtlichen Mitarbeiter hat unsere Gemeinde eine Jugendreferentin, die für die Angebote für Jugendliche zuständig ist und sich um die Jugendlichen in der Gemeinde kümmert und für sie Ansprechpartner ist. Auch sie ist Mitglied der Gemeindeleitung.

Die Diakone

Wie oben erwähnt heißen die Arbeitsbereiche in unserer Gemeinde „Diakonate“ und die gewählten Leiter dieser Arbeitsbereiche heißen „Diakone“. Sie leiten und koordinieren die Aufgaben und die anderen Mitarbeiter ihrer Diakonate. 

Fragen und Antworten

 
Die Fragen:

 

Und die Antworten:

Was ist denn eigentlich eine Baptistengemeinde?

Mit der Reformation entstanden im 16. Jahrhundert die evangelischen Kirchen. Neben der Lutherischen und reformierten Kirche, sowie den von den Landesfürsten im 19. Jahrhundert erzwungenen Unionen aus beiden, entstanden auch andere evangelische Kirchen. Die Baptisten sind in Deutschland eher klein, doch sind sie weltweit gesehen die größte protestantische Kirche. Wir arbeiten gerne und vertrauensvoll mit den anderen evangelischen und katholischen Kirchen zusammen, zum Beispiel im Rahmen der „Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen“, die bei uns in Weinheim recht aktiv ist. 

Jede der evangelischen Kirchen setzt manche Nuancen etwas unterschiedlich. Uns ist zum Beispiel wichtig, dass wir eine „Freikirche“ sind: Wir sind für eine strikte Trennung von Kirche und Staat und lehnen es daher auch zum Beispiel ab, vom Finanzamt für uns eine Kirchensteuer erheben zu lassen. Uns ist sehr wichtig, dass möglichst alle sich aktiv am Gemeindeleben beteiligen und unsere Gemeinde keine „One Man Show“ des Pastors ist. Außerdem verstehen wir Kirche als die Gemeinschaft derer, die an Jesus Christus glauben. Darum taufen wir auch keine Säuglinge, sondern nur Menschen, die den Glauben verstehen, annehmen und leben wollen.

Sie können uns gerne nach Details fragen. Wenn Sie sich schon vor einem Besuch weiter informieren möchten, finden Sie Infos zum Beispiel im Internetauftritt des Bundes der evangelisch-freikirchlichen Gemeinden – oder wenn Sie eine neutrale Quelle bevorzugen, dann können Sie zum Beispiel  in Wikipedia unter dem Stichwort „Baptisten“ nachsehen.

Sie laden zum Gottesdienst ein, aber wie läuft denn so ein Gottesdienst eigentlich ab?

Es gibt keinen festen Ablauf – „Liturgie“ heißt das in manchen Kirchen.

Wir versuchen, unsere Gottesdienste möglichst abwechslungsreich zu gestalten.

Einige Elemente gibt es in jedem Gottesdienst:  Zunächst eine Moderation (nicht vom Pastor, sondern von einem Gemeindemitglied gestaltet) mit Begrüßung, Gebet, Informationen, Segen und Verabschiedung am Schluss.

Außerdem gibt es immer Musik von einer Band gestaltet, und als zentrales Element gibt es in jedem Gottesdienst eine Predigt.

Es kann aber auch verschiedene andere Elemente geben – ein Schauspiel, ein Video-Clip, Gebetszeiten, in denen sich jeder beteiligen kann, vielleicht hat jemand von uns etwas Wichtiges erlebt und möchte davon berichten, usw.

Einmal im Monat feiern wir im Gottesdienst das Abendmahl, ein paar Mal im Jahr gibt es im Gottesdienst Taufen.

Die Lieder und Musik in den Gottesdiensten sind vielfältig.

Wir schätzen manche alte Lieder, überwiegend jedoch singen wir moderne Lieder. Sie drücken unseren Glauben und unsere Gedanken besser aus, als das viele alte Kirchenlieder können, deren Barockmelodien und Texte für unsere Zeit fremdartig geworden sind.

Wie langen dauern die Gottesdienste in Ihrer Gemeinde?

Ein typischer Gottesdienst bei uns dauert rund 80 Minuten – aber auf ein paar Minuten hin oder her legen wir uns lieber nicht fest.

Übrigens sind Sie herzlich eingeladen, nach dem Gottesdienst noch eine Weile dazubleiben. In unserem Kirchencafé im Untergeschoss können Sie noch eine Tasse Kaffee oder etwas anderes trinken und ganz zwanglos mit anderen Besuchern ins Gespräch kommen. Das ist auch eine gute Gelegenheit, ein paar Menschen aus der Gemeinde kennenzulernen oder auch seine Fragen loszuwerden.

An einem Sonntag an dem ich kommen könnte, ist laut Programm „Abendmahl“. Ich weiß nicht, ob ich daran teilnehmen will und darf.

Da gibt es mehrere Aspekte:
Von unserer Seite aus ist jeder Christ herzlich eingeladen – also jeder, für den das Abendmahl ein Gedächtnis an Tod und Auferstehung von Jesus bedeutet und der es so feiern möchte.

Ob die Kirche, zu der Sie gehören, die Teilnahme bei uns befürwortet, können wir letztlich nicht entscheiden. Nach unserem Wissen hat keine evangelische Kirche etwas dagegen einzuwenden, wenn Sie bei einer anderen evangelischen Kirche, also zum Beispiel bei uns, am Abendmahl teilnehmen. Nach katholischer Auffassung sollte jeder Katholik an jedem Sonntag an einer Messfeier teilnehmen. Ein nicht-katholischer Abendmahlgottesdienst zählt nicht dazu. Die Entscheidung müssen wir Ihrem Gewissen überlassen.

Der dritte Aspekt: Wenn Sie es bisher überhaupt nicht glauben, dass Jesus für uns gestorben und auferstanden ist, dann bedeutet das Abendmahl nichts für Sie, und dann bitten wir Sie, den Teller mit dem Brot und den Kelch mit dem Saft die durch die Reihen gegeben werden einfach Ihrem Nachbarn weiterzureichen. Niemand wird Sie deshalb schief ansehen. Aber: Es geht nicht darum, dass man einen allzeit perfekten Glauben für das Abendmahl bräuchte, sondern darum, zum Ausdruck zu bringen, dass das Sterben von Jesus am Kreuz unsere Versöhnung mit Gott ist, die wir dankbar annehmen. 

Und zum Schluss: Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen keinen Alkohol trinken, müssen Sie keine Bedenken haben – bei unserem Abendmahl gibt es grundsätzlich nur „unvergorenen Wein“, sprich Traubensaft.

Muss ich als Erstbesucher etwas tun, sagen, gar unterschreiben?

Nein!
Wir richten keinen Scheinwerfer auf Sie, erwarten keine Antrittsrede von Ihnen und halten Ihnen keine Liste hin, auf der Sie sich eintragen sollen. 

Wenn Ihnen das angenehm ist, können Sie völlig anonym kommen und wieder gehen. Wenn Sie ein wenig Kontakt möchten, sprechen Sie nach dem Gottesdienst zum Beispiel beim Kaffee im Untergeschoss jemanden von uns an. Bei den Männern und Frauen, die Sie im Laufe des Gottesdienstes auf der Bühne gesehen haben, wissen Sie, dass diese schon eine Weile in der Gemeinde sind und auch Fragen beantworten können.

Wird mir ein Klingelbeutel unter die Nase gehalten und ich soll etwas spenden?

Nicht in dem Sinne, wie es in der Frage klingt.

Wir finanzieren uns ausschließlich durch Spenden, denn wir erheben aus Prinzip keine Kirchensteuer. Unsere Mitglieder und die Freunde der Gemeinde tragen daher wenn es ihnen finanziell möglich ist auch dazu bei, unsere Kosten zu decken. Manche machen das per Dauerauftrag, andere geben lieber jeden Sonntag Bargeld. Deshalb geben wir bei jedem Gottesdienst Körbe durch die Reihen, in die man Spenden an die Gemeinde geben kann. Von unseren Gästen erwarten wir eine solche Beteiligung selbstverständlich nicht (werden aber natürlich auch niemanden daran hindern...). Sie werden sehen, dass keineswegs jeder etwas in die Körbe legt. Sie fallen also nicht auf, wenn auch Sie den Korb einfach an Ihren Nachbarn weiterreichen.

So ein Gottesdienst würde mich schon mal interessieren, aber ich habe unruhige kleine Kinder!

Bringen Sie sie mit!

Sie werden sehen, dass wir eine sehr kinderreiche Gemeinde sind – und unsere eigenen Kinder sind bestimmt genauso unruhig wie Ihre! Wir haben einen Baby- und Kleinkinder-Raum, in den Eltern mit ihren ganz kleinen Kindern gehen können.

Durch eine große Scheibe können die Eltern den Gottesdienst verfolgen und per Lautsprecher auch mithören.

Und für Kinder ab ca. 3 Jahren gibt es parallel zum Erwachsenengottesdienst einen Kindergottesdienst.

Der Gottesdienst beginnt für Erwachsene und Kinder gemeinsam, dann gehen die Kinder in ihre Räume. Natürlich können Sie beim ersten Mal auch mitgehen. Und wenn Ihre Kinder in der fremden Umgebung etwas scheu sind und nicht zum Kindergottesdienst wollen, dann können sie auch bei Ihnen bleiben.

Ein bisschen Unruhe stört uns nicht; unsere Gottesdienste haben keine Beerdigungsatmosphäre!

Aber dennoch werden Ihre Kinder beim zweiten oder dritten Besuch feststellen, dass für sie der Kindergottesdienst tausend Mal interessanter und abwechslungsreicher ist als eine für Erwachsene gedachte Predigt anzuhören…

Ganz nebenbei – wir haben außer dem Gottesdienst am Sonntag noch eine Menge Angebote für Kinder . Vielleicht mögen auch Ihre Kinder mal kommen?

Ich würde ja gerne mal kommen, aber ich war ganz lange nicht mehr in einer Kirche und weiß nicht, wie ich mich da benehmen soll: Wann steht, sitzt, kniet man? Und die Lieder kann ich auch nicht auswendig!

Kein Problem: Wenn wir zu einem Gebet aufstehen sollen, wird das in klaren Worten gesagt, ansonsten kann man sitzen bleiben. Wenn wir Lieder singen, werden Sie sehen, dass einige von uns lieber im Stehen und andere im Sitzen singen. Sie können das so machen, wie es Ihnen am liebsten ist. Und (zum Glück!) muss man nichts auswendig können. Die allermeisten Lieder werden per Beamer an eine große Leinwand projiziert, manchmal wird auch aus Liederbüchern gesungen, die an den Plätzen ausliegen.

Vielleicht finden Sie die Frage dumm, aber was soll ich zum Gottesdienst anziehen?

Nein, die Frage ist nicht dumm, es gibt ja Kirchen, die auf gediegene Kleidung Wert legen, und Kirchen in südlichen Ferienorten wehren sich zum Teil gegen Touristen, die halbnackt in Badekleidung in die Kirchen laufen.

Aber das ist nicht unser Problem. Uns ist viel, viel wichtiger, dass Sie kommen, als was Sie anhaben!

Um Sie jetzt aber nicht doch mit der Frage allein zu lassen:

Die meisten von uns kommen in Freizeitkleidung, so wie man auch zum Einkaufen in die Stadt geht.