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Gedanken zum Monatsspruch für April

Gedanken zum Monatsspruch

für April:

"Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch." (Johannes 20,21)

Jesu Aussage seinen Jüngern gegenüber ist eindeutig: Sie bekommen einen Auftrag, nämlich die Weiterführung dessen, wozu ihn Gott, der Vater, auf die Erde gesandt hat. Betrachten wir diese Sendung im Folgenden etwas genauer.

Einige Kapitel zuvor können wir nachlesen: "Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Johannes 3,16) Jesu Aufgabe war nichts weniger als die Weltrettung; durch sein Opfer haben wir Zugang zur Erlösung von unseren Sünden. Sein Werk hat er längst am Kreuz vollbracht. Es lag an den Jüngern (und liegt nun an uns!), die frohe Botschaft weiter zu erzählen und möglichst vielen Menschen den Zugang zur Gnade zu zeigen.

Auf unserem eigenen Weg können wir uns einiges davon abgucken und uns dadurch ermutigen lassen, wie Jesus uns als perfektes Beispiel voran ging. Er ließ sich zum Beispiel nie durch widrige Umstände von seiner Mission abbringen: Hunger (Speisung der 5000) oder schlechtes Wetter (Stillung des Sturms) entmutigten ihn ebenso wenig wie der Widerstand, den er regelmäßig von religiösen Obrigkeiten erfuhr. Mit Sicherheit war auch eine kreative Lösung von Nöten, um die berühmte Bergpredigt auch ohne Verstärker und Boxen mehreren Tausend Menschen akustisch verständlich zu vermitteln. Unser allmächtiger Gott wird nicht durch "natürliche" Hindernisse aufgehalten.

Jesus ließ sich auch auf menschlicher Ebene nicht von Dingen zurückhalten, die gern als Ausrede oder Entschuldigung genommen werden, etwas nicht zu tun. So waren für ihn weder der gesellschaftliche Status seiner Mitmenschen ein Hindernis, noch die eigenen Befindlichkeiten wie etwa Müdigkeit. Er überwand auch diese Schwierigkeiten mit der übernatürlichen Hilfe des Vaters im Himmel, dessen Wille für ihn immer die oberste Priorität hatte.

Wenn ich das nächste Mal zögere, zweifle oder mich lieber bequem zurück lehnen möchte, dann will ich daran denken, mit welcher Entschlossenheit und Konsequenz Jesus seinen Weg gegangen ist. Wenn ich entmutigt bin, will ich daran denken, wie groß Gottes Hilfe für seine Jünger ist. Wenn ich ratlos bin, will ich daran denken, wie viel ich von Jesu Leben lernen kann.

Katharina Peteani

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