Der letzte Gemeindebrief des Jahres 2021

Dies ist der letzte Gemeindebrief des Jahres. Wieder steht das unvermeidliche Ritual bevor, Bilanz zu ziehen was war gut und was waren die schlechten Dinge im ablaufenden Jahr. Ich verabschiede mich von 2021 mit Dank bei meinem treuen himmlischen Vater, der mich in meinen dunkelsten Momenten unterstützt und mir noch nicht erlaubt, alle seine Pläne zu verstehen. Danke, Abba!


Ich bin mir sicher, dass Ihr alle wie ich schwierige und schmerzhafte Situationen hinter Euch lasst, in denen unser Glaube mehr als ein Geschenk ist und in denen Ihr wunderbare Zeichen des Bandes, das uns mit Jesus verbindet, erfahren habt. In der Tat hat die Erweckung, die in diesem Jahr unter unseren Jüngsten stattfand, mein Herz so erfreute, dass es mich ermutigte, Zeugnis für diese wertvolle Generation zu geben. Die steigende Zahl der Besucher der Gemeinde ist für mich eine große Freude aber auch Herausforderung - im Sinne der Gemeindepflege - der wir uns alle stellen müssen. Wir dürfen auch nicht zulassen, dass sich jemand bei uns einsam oder isoliert fühlt.


Das neue Jahr beginnt bald. Begegnen wir ihm nicht mit Furcht, sondern besonnen und hoffend und in dem Wissen, dass unser Gott, der Allmächtige, jeden und alles mit seinem Wort stützt. Machen wir uns bewusst, welche Macht Gott in unserem Leben hat und wie sehr er uns liebt. Ich empfehle die Lektüre des Buches Numeri all jenen, die durch ihre persönliche Wüste gehen und den Zustand ihrer Seele und ihre alten Einstellungen analysieren, um sie zu ändern.


Macht Euch bereit für das Jahr 2022. Es wird Freude und Enttäuschung, Chancen und Misserfolge, Abschiede und Willkommensgrüße geben. Seid Euch jedoch sicher, dass es Euch nicht an der Liebe Gottes in Jesus fehlen wird. Haltet Euch an diese eine absolute Wahrheit. Wir haben noch einen langen Weg vor uns.


Bleibt nicht am Rande des Weges stehen. Geht gemeinsam mit unserer Kirche weiter. Der Kirche, die Gott so sehr liebt wie uns selbst.


Zum Schluss möchte ich Euch den Vers aus dem Brief an die Epheser 1,15-19 widmen, der mich tief berührt und inspiriert:


“Das ist auch der Grund, warum ich mich so über euch freue. Seitdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Christen erfahren habe, höre ich nicht auf, Gott dafür zu danken. Jedes Mal, wenn ich bete, denke ich auch an euch. Ihn, den Gott unseres Herrn Jesus Christus, den Vater, dem alle Herrlichkeit gehört, bitte ich darum, euch durch seinen Geist Weisheit und Einblick zu geben, so dass ihr ihn und seinen Plan immer besser erkennt. Er öffne euch die Augen, damit ihr seht, wozu ihr berufen seid, worauf ihr hoffen könnt und welches unvorstellbar reiche Erbe auf alle wartet, die zu Gott gehören. Ihr sollt erfahren, mit welcher unermesslich großen Kraft Gott in uns, den Glaubenden, wirkt. Ist es doch dieselbe gewaltige Kraft."


Liebe Brüder und Schwestern, möge die Liebe Jesu eure Herzen ganz und gar erfüllen.


Einen schönen Advent, frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

Mercedes Narros

Diakonat Seelsorge und Gebet

Übersetzung: Harald Weimann


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