Missionsbericht von Schwabs aus Mexiko

Hallo, Ihr Lieben!


Im März hat es endlich endlich geklappt, dass ich (Marc) einen Besuch in Amoltepec machen konnte. Seit über einem Jahr waren wir nicht mehr dort - im Wesentlichen wegen Corona. Aber teilweise haben uns dann auch andere Termine einen Strich durch die Rechnung gemacht, oder meine Gesundheit - als ich mir im November beim Aufbruch nach Amoltepec den Rücken verrenkt habe und die nächste Woche statt in Amoltepec im Bett und beim Physiotherapeuten verbracht habe.


Wir sind dankbar, dass Amoltepec von Corona relativ wenig betroffen worden ist. Dazu trägt sicher das niedrige Durchschnittsalter dort bei, wie auch die Tatsache, dass ein großer Teil des Lebens draußen stattfindet.


Trotzdem musste ich aufgrund der Bestimmungen unserer Organisation die ersten fünf Tage dort in Quarantäne verbringen. Es wäre katastrophal, wenn wir diejenigen wären, die eine Krankheit wie Corona dort hinbringen! Aber ich habe das Beste daraus gemacht, drei Tage Urlaub genommen, mir die Hängematte aufgehängt. Ich hatte Zeit zum Ruhen, Lesen, Beten, Fotos sortieren. Und Gregorio und Juana, die nebenan wohnen, haben mich mit Essen versorgt.


Dabei habe ich noch ein doppeltes “erstes Mal” erlebt: Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Froschsuppe serviert bekommen. Und in 25 Jahren in Mexiko habe ich bisher alles gegessen, was mir vorgesetzt worden ist: Leguan und Wassermolch, Ameisen, Heuschrecken und Wanzen. Aber diesmal habe ich zum ersten Mal etwas nicht gegessen. :-)


Nach dem Ende meiner Quarantäne habe ich dann eine Woche intensiv mit Gregorio gearbeitet. Unter anderem haben wir zehn Kapitel der Offenbarung zusammen überarbeitet und Aufnahmen für die Tonanalyse gemacht. Aber das Wichtigste war die Planung: Als Direktor werde ich noch weniger Zeit und Gelegenheiten für Besuche in Amoltepec haben. Wir haben besprochen und geplant, wie wir das Sprachprojekt unter diesen Bedingungen am besten weiterführen können. Jetzt probieren wir aus, wie das funktioniert, und passen es bei Bedarf an


Ansonsten müssen wir unbedingt berichten, dass am 1.4. (kein Scherz!) in Celle unsere Enkelin Lupita Mae geboren wurde.


Das war es für diesmal von uns. Ganz liebe Grüße,

Ellen & Marc Schwab


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