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GOTT, JESUS CHRISTUS die EHRE und der DANK

03.08.2019

So viele haben noch nie für mich gebetet 
oder 
Menschen, Werkzeuge Gottes 

 

Ich wurde am 18.6. in der Herzchirurgie in Heidelberg am Herzen operiert.
Eine Besonderheit war, dass ich ohne Angst, im Vertrauen auf Jesus Christus, die Zeit vor der Operation erlebte. Selbst am Morgen vor der Operation brauchte ich kein Medikament zur Beruhigung. Am Tag vor der Operation kam ich mit einer Patientin ins Gespräch, die mir sehr begeistert erzählte, welche Ärztin sie operiert hatte, und dass ihr Mann erfahren hatte, welch eine Koryphäe sie auf ihrem Gebiet sei. Und ich hatte erfahren, dass ich u.a. auch von dieser Ärztin operiert werden sollte. Ein weiterer Oberarzt, der mich am nächsten Tag operieren sollte und ein ausführliches Gespräch mit mir hatte, bestätigte mir, dass er und genau diese Oberärztin diese Operation zusammen durchführen sollten. Auch da sah ich Gottes Führung und war getröstet. Erst gestern, als ich das erste Mal wieder im Gottesdienst war, habe erfahren wen GOTT da als Werkzeug benutzt hat. 

 

Als ich Anfang des Jahres durch eine Spezialuntersuchung erfahren habe, dass beide Herzklappen so geschädigt sind, dass ich eine Operation am offenen Herzen brauche, war ich erst mal entsetzt. Am Sonntag nach dieser ärztlichen Diagnose wurde ein Lied gesungen, das ich bis dahin bei uns noch nicht gehört habe, „Sei still, mein Herz, sei still, vertraue deinem Gott“, ich war sehr angerührt, das war wie wenn Gott zu mir spricht. Ende März hatte ich einen Termin in der Herzchirurgie in Heidelberg, die meine Untersuchungsergebnisse bekommen hatten, und es war mein Gebet “HERR sage mir, ob das wirklich sein muss und wann“. GOTT hat das durch das Gespräch mit dem Oberarzt sehr schnell klar gemacht und wir planten den Termin zur Operation. Am Sonntag nach diesem entscheidenden Gespräch im Lobpreis, welches Lied wurde gespielt? „Sei still, mein Herz, sei still, vertraue deinem Gott.“ Ihr könnt euch vielleicht denken, dass mich das wieder sehr angerührt hat. GOTT redet mit mir, genau in meine Situation. In der Reha, als ich das einer Patientin erzählte sagte sie: „Aber du hast doch sicher einen Einfluss auf die Liedauswahl“? Ich verneinte. Geschwister, Menschen als Gottes Werkzeuge, wählen die Lieder aus, mitunter ohne dass sie es wissen, oder vielleicht je erfahren.

 

Die Operation ist GOTT sei DANK sehr erfolgreich verlaufen, beide Herzklappen konnten rekonstruiert werden, so dass ich keine künstliche Klappe brauchte, ein Bypass wurde mit operiert, da sich bei der Voruntersuchung herausgestellt hatte, dass ein Herzkranzgefäß zu 70 % verengt war. Die ersten Tage nach der Operation waren sehr schlimm für mich, wie für alle, die solch eine Operation haben müssen. Bruno, mein Mann war in der Zeit für mich ein besonderer Beistand. An den ersten Tag nach der Operation habe ich keine Erinnerung, aber an den darauffolgenden Tag, denn mich plagten stundenlang Alpträume, ein furchtbarer Durst, weil sie meine Trinkmenge begrenzen mussten. Ich war neurologisch auffällig, in einem Ausnahmezustand. Das einzige, was ich immer wieder flüsterte: „Jesus bitte hilf mir“. Der Pfleger, der mich betreute, fragte mich: “Was sagen sie da immer?“  Als ich es ihm sagte, antwortete er mir: “Ich, der Gerd (Name geändert), ich helfe Ihnen.“ 

 

Wie kostbar und wichtig, war das Gebet für mich gerade in dieser Zeit, als ich den Alpträumen hilflos ausgeliefert war und im Nachhinein mir bewusst geworden bin: ja, der Teufel ist ein Lügner.

 

Am nächsten Tag war ich wieder bei mir und mir meiner Situation bewusst mit all den Schläuchen und Kabeln. Und ich habe nachgedacht über das, was der Krankenpfleger zu mir gesagt hatte: „Ich, der Gerd, ich helfe Ihnen.“ Dieser Mann war die Hilfe, die Jesus mir zur Seite gestellt hatte, er begrenzte meine Trinkmenge, um mir zu helfen, er schleppte mich aus dem Bett, um mich zu mobilisieren, obwohl ich mich kaum auf den Füße halten konnte, er sorgte für die medizinische Überwachung…

 

Mir wurde sehr bewusst, dass Menschen Werkzeuge Gottes sind, die Ärzte, das Pflege- und Klinikpersonal, sie dienen GOTT um Menschen zu helfen, zu heilen, als Diener der Nächstenliebe, auch wenn sich manche dessen gar nicht bewusst sind.
In Matthäus  Kap.25, 40 steht: „Was immer ihr für einen meiner Brüder getan habt - und wäre es noch so gering geachtet gewesen - das habt ihr für mich getan.“
Es war mir eine Freude am Sonntag nach meiner Reha wieder bei euch im Gottesdienst zu sein.

 

Ich danke GOTT, ich danke EUCH für eure Gebetsbegleitung.

 

Brigitte Brechtel
 

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