Leitartikel April/Mai 2019

„Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Mt 28,20) Das sind die letzten Worte, die Jesus seinen Jüngern vor seiner Himmelfahrt gesagt hat. Ab jetzt wird Jesus nicht mehr als Mensch auf der Erde sein, sondern er geht zum Vater im Himmel. Aber er überlässt deshalb uns Menschen nicht uns selbst auf der Welt, sondern er verspricht mit diesen Worten, dass er immer gegenwärtig ist. Jesus ist da – auch wenn wir ihn nicht sehen können! Es gibt keinen Moment, in dem wir uns selbst überlassen sind oder in dem Jesus uns vergessen würde. Jesus ist da, wenn es gerade drunter und drüber in unserem Alltag geht. Jesus ist da, wenn wir uns inmitten von Menschen

Weil nichts selbstverständlich ist: Das Mitarbeiterfest

Lange Tafeln, schön gedeckte Tische und Kerzenschein – so sah der Gottesdienstraum am 16.3. aus. Die Ältesten hatten zum Mitarbeiterfest eingeladen, und jeder, der sich als Teil der Gemeinde versteht und sie positiv begleitet, war eingeladen. Es kamen über 100 Gäste und es wurde ein wunderschöner Abend, der uns noch nachklingt! Wir – Brigitte Brechtel, Tabea Winarske, Christian Strack, Karl-Theo von der Trenck und Christian Pestel – hatten das Bedürfnis, uns herzlich für alles Engagement und alle Verbundenheit zu bedanken. In der Gemeinde wird so viel getan und geleistet, so viel Liebe und Zeit investiert, dass wir immer wieder erstaunt und betroffen sind: Die Hauskreise und Gruppen, die Got

Burnout: Auch bei Mose und Elia

„Ich versinke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist; ich bin in tiefe Wasser geraten, und die Flut will mich ersäufen.“ Psalm 69,2. Es gibt keine definitive Vereinbarung zwischen Psychiatern und Psychologen über die Ausprägung des Burnouts. Einige kritische Ärzte sprechen sogar von einer „Modediagnose“. Trotzdem haben wir alle eine ungefähre Idee über das Phänomen und sicher ist, dass, wenn wir den Ausdruck „Burnout“ hören, uns die Begriffe Depression, Erschöpfung und Stress am Arbeitsplatz einfallen. Merkwürdig ist, dass bereits vor Christus zwei klare Fälle über das Thema in der Bibel stehen: Mose und Elia. In 2. Mose 18 sehen wir einen ausgebrannten Mose wegen seiner Führungsaufgabe und

Keine Posaunen vor Jericho?

„Keine Posaunen vor Jericho“ – mit Titeln wie diesem wird in Büchern und Dokumentationen wieder die Bibel infrage gestellt. Der Spiegel etwa bringt zu Ostern oder Weihnachten wieder solch bibelkritische Artikel. Mal sehen, was uns da wieder erwartet…. Doch klein und unscheinbar finden sich auch solche Meldungen in den Medien: „Ring des Statthalters Pilatus aufgetaucht“, „Neuer Beleg für die jüdische Besiedlung Jerusalems vor 2700 Jahren“. Immer wieder tauchen in Israel solche archäologischen Funde auf. Christen freuen sich dann darüber, dass die Bibel punktuell bestätigt und ein interessantes Licht auf ihre Zeit geworfen wird. Doch dabei gilt es immer, auch kritisch zu bleiben, denn Archäolo

Wie beten wir richtig?

Eine Andacht von Axel Kühner aus dem Buch „Eine gute Minute“ Während ein Techniker vom Störungsdienst das Telefon repariert, unterhalten sich im Arbeitszimmer des Pfarrers drei Geistliche über die richtige Gebetshaltung. Der eine meint, im Knien ließe es sich am besten beten, das wäre die einzig richtige Gebetshaltung vor Gott. Der andere erklärt, dass er am besten im Stehen betet und dazu die Hände flehend zu Gott erhebt. So würde die Bedürftigkeit am besten ausgedrückt. Der dritte ist anderer Meinung. Für ihn ist die richtige Gebetshaltung, auf dem Boden ausgestreckt vor Gott liegen, so wie es in der Bibel steht, dass Menschen im Gebet vor Gott liegen. Da mischt sich der Fernmeldetechniker

Durchstarten

Mit 63 Jahren bereitet man sich so langsam auf den Landeanflug vor – davon ging ich auch für mich aus: Die Kinder sind aus dem Haus und selbständig, die Arbeit läuft zwar noch gut und macht viel Spaß, aber mit 65 und ein paar Monaten würde mein Vertrag auslaufen, und dann kommt der Ruhestand, Pappa ante portas… Aber dann, vor gut einem Jahr, hat Gott mich angesprochen – durch eine Idee während des Gebets, durch einen Tipp von Magdalene, durch eine Predigt von Christian. Alle drei Hinweise waren völlig unabhängig voneinander und kamen innerhalb von 5 Tagen. Das war so eindeutig, das konnte ich nicht mit „Na, schau‘n wir mal…“ beiseite legen. Konkret geht es darum, bei „Operation World“ mitzua

Alle Völker der Erde

Geht hin in alle Welt und macht zu Jüngern alle Völker" - das ist ein klarer Auftrag von Jesus an uns, denn am Ende soll eine große Volksmenge aus jeder Nation und aus allen Stämmen und Völkern und Sprachen vor dem Thron stehen und Gott loben. Sicherlich werden nicht alle ins Ausland gehen, denn wir sollen Jesus Zeugen sein in unserer näheren und etwas weiteren Umgebung (unserem "Jerusalem und ganz Judäa"), bei den Menschen aus anderen Kulturen im eigenen Land (unserem "Samaria"), aber eben auch "bis an das Ende der Welt". Aber selbst wenn wir nicht im Ausland arbeiten, hat Jesus uns klar aufgefordert: "Die Ernte ist groß, doch es sind nur wenig Arbeiter da. Bittet deshalb den Herrn der Ernt

Listenchaos entwirrt

Da hast du dich bei Kurt für die Gemeindeliste angemeldet, bekommst aber trotzdem keine Gemeindeverteiler-E-Mails. Oder du hast dich bei Dierk angemeldet und Kurt drängt dich trotzdem wegen seines Formulars. Und wenn du dich bei einem der beiden beklagst, sehen sie dich nur verwundert an und fragen, was das eine denn mit dem anderen zu tun habe. Was soll das also? Was ist der (politische) Hintergrund der Situation? Einige große Firmen haben sich kaum oder gar nicht um den Schutz der privaten Daten ihrer Nutzer im Internet gekümmert – zum Teil aus Fahrlässigkeit, zum Teil aber wohl auch vorsätzlich aus Habgier. Als Reaktion darauf wurde die Politik aktiv, das Ergebnis war die Datenschutzgrun

Family FIPS

Seit dem letzten Herbst gibt es etwas Neues aus dem SCM Bundes-Verlag, das mich sehr begeistert. Deshalb möchte ich es gern hier vorstellen. Es heißt „Family FIPS“ und ist ein Vorlese- und Mitmach-Magazin für Kinder im Alter zwischen 3 und 7 Jahren. Das Magazin ist eine absolut runde Sache, eine ansprechende, attraktive und altersgemäß gestaltete Kinderzeitschrift. Durch das Heft führt das Erdmännchen FIPS, das auf jeder Seite am Rande auftaucht und mit einer Sprechblase einen kleinen Kommentar abgibt. Zu Beginn gibt es eine Bibelgeschichte, die mit den folgenden Rätseln und Basteltipps aufgegriffen und vertieft wird. Darüber hinaus finden sich eine Tierseite, ein Lied, ein Poster, eine

Jesus im Mittelpunkt - Eine interaktive Predigtreihe, damit sich der Mittelpunkt nicht verschiebt

Jesus im Mittelpunkt!? Ein guter Kreisel läuft absolut rund. Er läuft… und läuft .… und läuft. So ein schöner, großer Kinder-Brummkreise etwa: Es ist eine Freude ihm zuzusehen! Physik in Aktion macht einfach immer Spaß! Doch was, wenn sich der Mittelpunkt verschiebt? Was, wenn man seitlich an den Kreisel auch nur ein Euro-Münze anklebt? Dann ist es vorbei mit der Freude: Der Kreisel eiert heftig und er verliert seinen Schwung an sich selbst. Im Glauben ist es ebenso. Wenn die Mitte klar ist, dann läuft es rund, es hat Schwung und es bringt uns in Schwung! Wenn sich aber der Schwerpunkt verschiebt, wenn Nebenthemen zentral werden, dann beginnen wir herumzueiern und die Freude geht verloren. D

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