Leitartikel Februar/März 2020

"Ich glaube, hilf meinem Unglauben." Markus 9,24 Zwischen den Jahren war ich für eine Woche zu Besuch bei einer sehr guten Freundin in Kairo. Klar haben wir so manche touristischen Highlights dieser Stadt besichtigt. An einer Stelle hat sie mir dabei eine Geschichte erzählt, die mich zum Nachdenken gebracht hat. Wir waren im Koptischen Viertel unterwegs und haben die sogenannte Hängende Kirche angeschaut. Im schmalen, ruhigen Vorhof dieser Kirche kann man verschiedene Mosaike begutachten. Diese zeigen zum Beispiel Maria, Josef und Jesus, die damals aus Bethlehem nach Ägypten geflohen sind. Auf einem anderen Bild konnte man eine größere Menschenmenge vor einem Berg entdecken. Die Geschichte

Vorstellung der neu gewählten Ältesten

Jochen Kohn Jahrgang: 1965 Familie: verheiratet seit 2000 mit Sabine, 4 wundervolle Kinder Gemeinde: Taufe 1979 in Schriesheim, Mitglied seit der Gemeindegründung 1981 Von Kindheit an ist mein Leben geprägt von Glaubenserfahrungen und Gemeinde, die für mich Heimat bedeutet und ein Zuhause ist. Kinder und Jugendliche liegen mir besonders am Herzen und ich möchte gerne daran mitarbeiten, dass unsere Gemeinde ein Ort ist, an dem sie willkommen, angenommen und zugehörig sind. Dass sie ein Zuhause finden, in dem geistliche Väter und Mütter Ratgeber und Wegbegleiter sein können. Ich wünsche mir, dass unsere Gemeinde lebendig bleibt und für unsere Umgebung anziehend ist. Dass wir offen sind für

Der Dornbusch

Mose hütete die Schafe – rauer Alltag. Und dort begegnete ihm der Herr im Dornbusch. Dornen als biblische Zeichen des Fluchs, der Sorgen, auch der Gier, die Gottes Wort ersticken. Doch mitten in den Dornen ist ER, Gott, in einer Feuerflamme. Gott sucht Mose in seinen Dornen und begegnet ihm. Die Dornen werden zu einem heiligen Ort: „Zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land!“ Was für ein Gott, der uns Menschen in den Dornen unseres Lebens begegnet! Interessanterweise verbrennen die Dornen nicht, sie bleiben. Die Dornen werden für Mose zum Ort der Berufung. Was wenn Gott dir in deinen Dornen begegnen will? Zieh doch schon mal die Schuhe aus … Nachzu

Weinheimer Mittagstisch

In der Woche vom 24. bis zum 29. Februar wird in unserer Gemeinde wieder die jährliche Verpflegung und Betreuung von Personen im Rahmen des Weinheimer Mittagstisches stattfinden. Renate Kohn hat nach vielen Jahren unermüdlichen Einsatzes im letzten Jahr die Verantwortung für diese Aufgabe abgeben. Dafür gilt ihr unser aller Dank aber auch all den anderen Helfern, ohne die diese Aufgabe nicht zu bewältigen wäre. Ab diesem Jahr werden Irmgard Aberle und Harald Weimann die verantwortlichen Rollen bei diesem Projekt übernehmen. Irmgard, die bereits viele Jahre alle logistischen Themen des Mittagstisches bearbeitete und Harald, der seine Kenntnisse aus seiner ursprünglichen Kochausbildung reaktiv

Dank an Michael Kühn

Am 22. Dezember haben wir Michael Kühn aus der Leitung des Diakonats Haus & Hof verabschiedet. Wirklich und wörtlich jahrzehntelang hat Michael sich um unser Gebäude und unser Grundstück gekümmert, und wir sind ihm extrem dankbar für seinen treuen Einsatz! Jetzt aber ist es Zeit für etwas Neues, und das ist auch gut so. Übrigens: Wenn du dir grundsätzlich vorstellen könntest, diese Arbeit zu machen: Ja, die Stelle ist noch zu haben, und nein, du musst dich nicht auf Jahrzehnte verpflichten! Dierk Evers

Sveiki kā tev klājas

(Das ist lettisch und heißt: Hallo! Wie geht’s?) Wir ihr seht, sind wir schon voll in der Planung für unseren Lettland-Einsatz in den Pfingstferien (2.-12.Juni 2020). Alle Plätze sind vergeben, damit sind wir 18 Teens, 7 Mitarbeiter und 2 Kinder! Die ersten Flugticktes sind gebucht. Die Vorfreude steigt und jetzt geht’s an die Detailplanung. Mit diesem Artikel wollen wir euch mit ins Boot nehmen, damit ihr wisst, was bisher gelaufen, was geplant, und was noch zu bedenken ist. Sollte sich jemand gerade fragen, was genau das für ein Projekt ist: Wir machen einen Hilfseinsatz in Kooperation mit der christlichen Hilfsorganisation GAIN. Diese helfen in Lettland sozial benachteiligten, am Rande de

Die Gemeinde-App

Bei der Gemeindeversammlung im vergangenen September wurden die Auswirkungen des Konzepts der „Mitgliedschaft“ in unserer Gemeinde diskutiert. Die Anwesenden beschlossen fast einstimmig eine vom Ältestenrat vorgeschlagene Absichtserklärung. Es gibt viele Abhandlungen, die sich aus verschieden Perspektiven mit diesem Thema beschäftigen. Ein Buch, das leicht zu lesen, interessant aber auch umstritten ist, ist Pastor Jonathan Leeman’s: "Church Membership: How the World Knows Who Represents Jesus". Ein anderes Buch, das fast jeder kennt, ist das des Autors Rick Warren: "Eine Kirche mit Vision". Die Bibel ist nicht übermäßig explizit hinsichtlich der Organisation, Struktur und Funktionsweise eine

Einladung zur zweiten ökumenischen Männer-Vesper in Weinheim

Nach dem großen Erfolg der ersten Männer-Vesper im Oktober 2019 mit dem Referat von Matthias Berg freuen wir uns auf die nächste Veranstaltung mit unserem Oberbürgermeister Manuel Just. Unser Küchenteam wird wieder liebevoll und kreativ eine deftige Vesper zaubern. Das Wort „Vesper“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet in der kirchlichen Liturgie „Abendgebet“. Unsere „Männer-Vesper“ heißt so, weil wir uns beim gemeinsamen Abendessen und beim Austausch über anregende Referate kennenlernen und stärken wollen. Wohl gestärkt wollen wir uns dann dem Thema: „Weinheim heute und in der Zukunft – wo stehen wir und wo wollen wir hin?“ widmen. Im Anschluss wird unser Oberbürgermeister Manuel Just

Einladung zum Treffen für Seniorinnen und Senioren

Liebe Geschwister, in unserer Gemeinde werden viele Unternehmungen angeboten. Die meisten davon für Kinder und Jugendliche. Das ist wichtig und toll! Doch für uns junggebliebene ältere Personen gibt es schon länger keine Offerten. Das soll sich jetzt ändern. Wir, Rudi Gärtner und Kurt Jäger wollen das ändern. Mindestens viermal im Jahr wollen wir Treffen oder Ausflüge in die nähere Umgebung organisieren. Daher laden wir alle die sich angesprochen fühlen ein am Donnerstag, 5.3.2020 um 15:00 Uhr zu unserem ersten Treffen in das Gemeindehaus zu kommen. Dort möchten wir euch unsere Vorschläge präsentieren und natürlich in erster Linie eure Wünsche erfragen. Wir hoffen auf ei

Wir bauen weiter

Bildungsbaustelle im Kinderheim Ҫa-Ira wächst 10. Jahrestag des Jahrhundert-Erdbebens: Am 12. Januar 2010 bebte die Erde in Haiti. Nach offiziellen staatlichen Angaben starben mehr als 300.000 Menschen, 1,8 Millionen Menschen wurden obdachlos, allein in Port-au-Prince stapelten sich 24 Millionen Kubikmeter Trümmer. Auch zehn Jahre danach berichten die Medien nichts Gutes von Haiti: Zehntausende leben immer noch in Notunterkünften und ohne einfachste Infrastruktur. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung haben weniger als zwei US-Dollar am Tag zum Leben. Der bitterarme Karibikstaat ist weiter auf internationale Unterstützung angewiesen. Nach dem Beben sammelte die internationale Staatengemeinsc

Entwicklungen

Von 100 Menschen auf der Welt sagen 33 von sich selbst, dass sie Christen seien, 24 nennen sich Muslime, 14 Hindus, 7 Buddhisten, 6 gehören zu chinesischen Religionen, 11 sind nicht religiös. Damit bleiben 5, die irgendetwas anderes sind. Der Anteil der Christen in der Welt hat sich seit hundert Jahren und mehr so gut wie nicht verändert, aber eine ganze Menge Dinge sind erheblich anders geworden: Die christlichen Gemeinden sind viel weiter verbreitet als früher. Es gibt heute Christen in jedem einzelnen Staat der Welt – aber wir dürfen das nicht verwechseln: Als Jesus uns den Missionsbefehl gegeben hat, hat er nicht von politischen Staaten geredet, sondern von Völkern bzw. Volksgruppen. Une

Diakonat Seelsorge

Viele Wege führen nach Rom. Richtig. Viele Wege führen auch zu Jesus…und wir helfen dabei, sie zusammen zu finden, mit dir, mit Ihnen. „Ich möchte mit jemanden über meine Situation sprechen, der mir hilft, die Richtung zu finden… und es soll jemand sein, der mich vielleicht dabei auch in die Nähe Gottes rückt“. Aber wie ihn/sie finden? Z.B. so: Nach dem Gottesdienst erwarten dich im hinteren Raum zwei Seelsorger, sie sind für dich/ für Sie da. Oder: Zwischen den Stühlen im Gottesdienstraum liegen „Kontaktzettel“. Diesen ausfüllen, in den Briefkasten neben der Tür (Diakonat Seelsorge) werfen und garantiert kommt wenig später ein Anruf oder ein Mail. Oder: Zwei Mal im Monat gibt es d

Gedanken zum Monatsspruch für März 2020

„Jesus Christus spricht: Wachet!“ (Markus 13,37) Manchmal denke ich, je weiter die Zeit voranschreitet, desto lauter wird die Welt um uns herum. Kaum einer geht spazieren oder fährt Bahn ohne Kopfhörer. In fast jedem Laden wird Musik gespielt. Überall werden Wände als Werbefläche genutzt. Sogar bewegte Bilder folgen uns durch die ganze Stadt. Über Smartphones sind wir jederzeit erreichbar. Anstelle von Briefen, die tagelang unterwegs waren, empfangen wir Videos aus der ganzen Welt innerhalb von Sekunden. Technik eröffnet uns zahlreiche neue Möglichkeiten und hilft uns an vielen Stellen. Doch sie erhöht auch die Geschwindigkeit unseres Alltags enorm. Wir müssen lernen, innerhalb von kürzerer

Gilead

Ich fand diesen Roman von Marilynne Robinson durch Zufall und ich muss gestehen, dass es eines der Bücher war, das ich im letzten Jahr am meisten genossen habe. Tatsächlich habe ich es bereits verschenkt und mehrmals empfohlen. Die Wahrheit ist, dass, ohne es zu wissen, ein Schatz, der in den Vereinigten Staaten mit dem Critics Circle Award 2004 und dem Pulitzer and Ambassador Books Award 2005 ausgezeichnet wurde, in meine Hände gefallen ist. Die Autorin wuchs in einem presbyterianischen christlichen Heim auf, wurde aber später Kongregationalist und predigt nun gelegentlich in der United Congregational Church of Christ in Iowa. Der gesamte spirituelle Hintergrund der Autorin ist in ihrer Erz

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