Leitartikel April / Mai 2020

„In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost: Ich habe die Welt überwunden.“ (Jh 16,33) Angst! Gibt es ein aktuelleres, greifbareres Gefühl, als dieses? Wir geben sie nicht gerne zu und reden lieber über das Leichte und Schöne. Doch sie ist da und in diesen Tagen wird sie sichtbar, die Angst: In der Berichterstattung über das Corona-Virus, in Hamsterkäufen und leeren Regalen, durch Panik an den Börsen. Und natürlich hat jeder auch noch ganz private Ängste – um eine Ehe, um die eigenen Kinder, in gesundheitlichen Fragen, über Alter, Armut, Einsamkeit und Tod. Solche Ängste können einen schier erdrücken. In großem Realismus sagt Jesus: „In der Welt habt ihr Angst!“ Er weiß das, denn er hatt

Nützliches in Zeiten ohne Gottesdienste im Gemeindehaus:

1. Apps für das Smartphone „Die Losungen“ gibt es auch per App direkt aufs Handy und nicht nur in Buchform. „Operation World“ (siehe Dierks Artikel) zahlreiche Bibel-Apps in allen möglichen Übersetzungen einige Andachts-Apps, z.B. „Bible Energy“, „Start in den Tag“ oder „Näher zu Dir“ 2. Gemeindewebsite Informationen, Predigten, Artikel,... (ihr kennt sie ja) 3. Offline Die Bibel selbst kann uns kein Virus nehmen, ebenso unsere Lobpreislieder und das Gebet. Die Anzahl der christlichen Bücher ist groß; sicherlich findet sich auch der eine oder andere, mit dem ihr Bücher tauschen könnt (selbstverständlich mit dem korrekten Sicherheitsabstand). Fragt doch einmal in eurem Hauskreis oder

Oh weh, kein Gottesdienst!

Nun hat es auch in der Gemeinde zugeschlagen, das Corona-Virus SARS-Cov-2. Bis auf weiteres gibt es keine Gottesdienste im Gemeindehaus. Das ist schlimm, aber leider lebensnotwendig! Und was nun?Dann eben ein ganz privater Gottesdienst zu Hause. Elena und ich haben das heute mal ausprobiert. Erst ein Lobpreislied aus dem Handy, dann das Vater unser und danach den Text aus dem Bibelleseplan für heute, Psalm 129. Das Buch Amos haben wir dann gemeinsam laut gelesen. Elena auf Russisch und ich auf Deutsch. Vers für Vers abwechselnd. Dabei haben wir viele Verbindungen zur heutigen Situation erkannt. Noch einmal Lobpreis von der CD: „Herr, wir bitten komm und segne uns“ und „Geh unter der Gnade“.

Wasser oder Wein?

Die Frau begegnet Jesus am Brunnen. Sie holt Wasser. Sie hat Durst. Was sie nicht merkt: Ihr Durst liegt tiefer. Ihre Seele dürstet - nach Wiederherstellung, nach Wertschätzung, nach bedingungsloser Zuwendung. Sie braucht jemanden, der sie versteht, der sie sieht. Jesus sieht ihren Durst. Die Sehnsucht ihres Herzens darf sein. Ihre innersten Bedürfnisse bekommen Raum bei Jesus. Er nimmt sie an in ihrer Sehnsucht und ihrem Schmerz. Er sieht das, was sie selbst von ihrer Seele noch gar nicht so genau wusste. Und dann bietet er ihr Wasser - lebendiges Wasser, das ihre Seele braucht und ihren tiefen Durst stillt. Sie braucht nun keinen Ersatztrost mehr: keine Männer für Geld, keinen Rückzug

Operation World-App jetzt auch in Deutsch

Sie ist da! Die Operation World-App in deutscher Sprache! Ihr, liebe Gemeinde, habt daran mitgewirkt, dass dies möglich war: Ihr habt mich in die Arbeit für Operation World beim WEC gesandt, ihr unterstützt mich im Gebet und finanziell, und dafür bin ich euch sehr dankbar! Die App mit Namen Operation World gibt es kostenlos im Google Play Store und im Apple App Store, und sie ist seit Anfang März mehrsprachig. Die App prüft die Spracheinstellungen des Smartphone oder Tablet, und wenn diese auf Deutsch stehen, erscheint die App in Deutsch, sonst in Englisch. Natürlich kann man auch von Hand auf die jeweils andere Sprache umstellen. Wir hatten uns durchaus überlegt, ob es sinnvoll ist, so viel

Meise mag Melisse

Nach der dunklen Jahreszeit nähern wir uns jetzt dem Frühling. Wie wahrscheinlich viele von Euch, habe ich in den letzten Monaten mit Begeisterung die Vögel im Garten und an den Futterstellen beobachtet. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den „gefiederten Freunden“, aber auch vielen anderen Kleintieren ganzjährig einen Wohlfühlort im eigenen Garten zu gestalten und Lebensraum für sie zu schaffen. In dem Buch „Meise mag Melisse“, das gerade bei Ulmer erschienen ist, gibt es rund um dieses Thema viele Tipps und Informationen. Dabei geht es um Pflanzen und um Vögel, wie der Titel schon verrät. Aber es geht auch um Tiere wie Eichhörnchen, Eidechsen und verschiedenste Insekten. Ein ganzes Kap

Essen und mehr

Ein Projekt des Diakonats Seelsorge… … gewachsen aus dem „Weinheimer Mittagstisch“. Es muss doch weiter gehen. Einen Raum zu schaffen für Begegnungen mit Menschen, die durch ihr Leben nicht verwöhnt sind. Begegnung untereinander. Mit uns. Mit unserem Glauben. Mit unserer Gemeinde… In einer netten Atmosphäre, einem „tollen Essen“, mit einem Input zum Nachdenken. Warum nicht, ja – warum eigentlich nicht …dachten Harald, Mercedes und Peter. Und starteten. Zusammen mit einem klasse Team. Und sie kamen … Menschen, die unserer Gesellschaft eine besondere Farbe geben. Auffällige, Stille, Dankbare, Nach-Denkende, Liebenswerte. Genau die, zu denen Jesus unterwegs ist…, weil sie so besonders sind. Ge

Der Ökumenische Rat der Kirchen und die Baptisten

Jesus wollte, dass seine Nachfolger „alle eins“ sind (Joh 17,21). Das war sein Gebet an seinen Vater und der Wunsch für uns heute. Aus diesem Grunde können uns die anderen Christen und Kirchen nicht egal sein. „Um Jesu willen“ müssen wir die positive Zusammenarbeit suchen. Für uns als Einzelgemeinde hat das zwei Ebenen. Zum einen ist da die Beziehung zu Christen und Nachbargemeinden hier in Weinheim und Umgebung. Mit ihnen verbinden uns Freundschaften und Begegnungen und wir arbeiten mit ihnen zusammen, etwa im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen – kurz ACK. Einmal im Jahr feiern wir zusammen Gottesdienst, klären gemeinsame Anliegen (verkaufsoffene Sonntage, Nutzung der Fried

Die Kirche der Zukunft – die Zukunft der Kirche

Im letzten Heft hatten wir uns angesehen, wie sehr sich die weltweite Gemeinde in den letzten 120 Jahren geändert hat – heute wollen wir mal einen Blick 30 Jahre voraus wagen, nämlich auf das Jahr 2050. Für einen solchen Blick in die Zukunft müssen wir natürlich davon ausgehen, dass es keine wirklich dramatischen, unvorhersehbaren Veränderungen gibt – weder schreckliche Dinge wie große Kriege oder tödliche Seuchen, noch gute Dinge wie riesige Massenerweckungen, und auch dass Jesus bis dahin nicht wiedergekommen sein wird. Wir werden also nur eine Projektion auf Basis dessen machen, was wir heute sehen. Diese Daten zu kennen kann uns aber bei unserem Gebet helfen. Unverändert ein Drittel der

Babyflaschen-Aktion

Liebe Gemeindemitglieder, ein einfaches „Danke“ für Ihre außerordentlich großherzige Hilfsbereitschaft im Rahmen unserer zweiten Babyflaschen-Aktion in Ihrer Gemeinde wäre viel zu wenig! Denn mit dem wunderbaren Spendenergebnis von insgesamt 7.253,23 Euro haben Sie die entscheidende Hilfe ermöglicht, die schwangere Frauen in Not und ihre ungeborenen Kinder vor einer Abtreibung bewahrt! Dank Ihnen kann aus Verzweiflung „gute Hoffnung“ werden! Dank Ihnen können strahlende Kinderaugen das Licht dieser Welt lebend erblicken! Im Namen „unserer“ Schwangeren sage ich Ihnen dafür ein ganz herzliches und aufrichtiges Vergelt‘s Gott! Ich tue dies mit dem Dank einer Mutter, die von uns beraten wurde un

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