Leitartikel Oktober/November 2020

„Die Liebe sei ungeheuchelt. Im Eifer lasst nicht nach. Seid brennend im Geiste. Seid fröhlich in der Hoffnung [auf Jesus]. Haltet die Bedrängnis aus. Seid beharrlich im Gebet. Haltet mit allen Menschen Frieden.“ (Röm 12,9ff) Corona, Klimawandel, Ungerechtigkeit, Demonstrationen, soziale Nöte. Täglich hören wir diese schlechten Nachrichten. Und manchmal scheint es, als ginge alles den Bach herunter. „Apokalypse Now“ titelt eine Zeitung wegen der Waldbrände in Kalifornien. Ich bin leider empfänglich für so etwas. Dazu kommt die Lage der Christen: Kirchenaustritte, Überalterung, Lauheit und Irrlehren. Wie wird es nach Corona sein? Wie gewinnen wir Jugendliche und junge Erwachsene für den Glau

Auf ein Wort: Evangelikal

Es kommt nicht oft vor, dass ein theologischer Fachbegriff in den Medien auftaucht. Seit kurzem aber begegnet man dort häufig dem Ausdruck „evangelikal“, den viele bisher nur als vagen Richtungsbegriff kannten, wie auch pietistisch, charismatisch oder calvinistisch. Doch seit Donald Trump mit seiner gefährlichen Politik und platten Tweets sind die Evangelikalen ins Gerede gekommen, da in den USA viele „evangelikale“ Christen glühende Trump-Anhänger sind. Doch auch die Pfingstkirchen in Brasilien gelten als problematische Beispiele, so dass „evangelikal“ in den Medien ein negatives „Labeling“ geworden ist. Je nach Verve des Autors werden Evangelikale dann in einem Atemzug mit Reichsbürgern od

Hallo zurück

Nachdem ich schon seit März wieder zuhause bin und auch unterschiedlich wieder aufgetaucht bin, bin ich jetzt offiziell mit meinem Freiwilligendienst fertig. Deshalb möchte ich unbedingt die Möglichkeit nutzen und mich von ganzem Herzen für alle Unterstützung unserer Gemeinde bedanken! Das letzte Jahr hatte ich mir anders vorgestellt, aber ich bin mir sicher, dass es jedem von uns so geht. Und auch wenn ich mit anderen Erwartungen in meinen Freiwilligendienst gestartet bin, bin ich doch um einige Erfahrungen reicher zurückgekehrt. Die sieben Monate, die ich in Großbritannien verbracht habe, waren wirklich schön! Viele von euch haben meine Erlebnisse in meinen Rundbriefen mitverfolgt. Mit mei

Neues von Schwabs aus Mexiko

Seit sechs Monaten sind wir jetzt schon im Wesentlichen zu Hause, auf social distancing. Da Marc und ich viele unserer Aufgaben von zu Hause erledigen können, sind wir beide gut beschäftigt und haben für manche Projekte sogar mehr Zeit als unter normalen Umständen. Aber wir können nicht nach Amoltepec, da das Reisen eingeschränkt ist und viele Gegenden abgesperrt sind. Selbst Mitla, wo wir wohnen, lässt nur noch Leute ins Dorf, die nachweisen können, dass sie hier leben. Wir hatten uns so darauf gefreut, im April und jetzt während der Sommerferien als Familie ins Dorf zu fahren, aber wir wissen, dass wir nicht die Einzigen sind, die ihre Pläne ändern mussten; das betrifft uns alle, weltweit.

Knallvergnügt - von Gott geliebt

Liebe Gemeinde, Im letzten Gemeindebrief habe ich die wunderschöne CD „Hausmusik“ von Margarete und Lothar Kosse vorgestellt. Wie dort angekündigt kann man sie mittlerweile am Büchertisch unserer Gemeinde für 15,99 € käuflich erwerben. Zwischenzeitlich ist etwas tolles neues Musikalisches erschienen, worüber ich heute schreiben möchte. Dieses Mal ist es etwas für die Kinder, nämlich die neue CD von Daniel Kallauch! Sie heißt „Knallvergnügt- von Gott geliebt“- und macht ihrem Namen alle Ehre. Sie ist musikalisch sehr kreativ, mit toll arrangierten Liedern in unterschiedlichen Musikstilrichtungen. Von fetzig-rockig über Boogie-Woogie, irische Einschläge und Balladen bis zu Gospel ist alles dab

Der Herr der Spatzen

Manchmal bleibt einem ja schier das Herz stehen. So ging es mir kürzlich in 5 Meter Höhe, als ich wegen der Schirme auf einer der Platanen im Gemeindegarten war. Als ich mich durch das Astgewirr schiebe, taucht plötzlich zentimeternah vor meinem Gesicht ein Amselnest auf! Ich erschrecke, als ich sehe, dass die Mutter darinsaß! Sie muss vor Angst fast gestorben sein, als da dieser riesige Affe neben ihr auftauchte, doch mit dem Löwenmut einer Mutter blieb sie sitzen! Wie schön, dass wir als Gemeinde auch in diesem Jahr wieder in Nistkästen und Bäumen Gottes Meisen, Hausrotschwänzen und Amseln eine gute Kinderstube bieten konnten! Kurz danach jedoch hat mir das Herz geblutet. Auf der 2. Platan

Gebet für die führenden Politiker der Welt

Es gibt ca. 195 Staaten in der Welt („ca.“, weil es ja Staaten gibt, die nicht allgemein anerkannt sind, aber dennoch existieren – denkt z.B. an Nord-Zypern). In den meisten Staaten ist ein Mann oder eine Frau verantwortlich und der/die Mächtigste im Land. Das hat nicht immer mit dem formellen Rang zu tun (Frau Merkel ist formal nur Nr. 3 im Staat, nach Bundespräsident und Bundestagspräsident, aber ganz klar mächtiger als die beiden anderen), sondern mit der tatsächlichen Verantwortung. In einigen Ländern ist es auch nicht eine Person allein (denkt an die Schweiz), aber insgesamt kann man sagen, dass es rund 200 Menschen gibt, die ihre jeweiligen Länder führen und die die Verantwortung für E

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